Schandmaul
Wenn die Dämmerung am 24. Juli 2026 das Firmament in tiefes Violett taucht, verwandelt sich der Ort in einen Zufluchtsort für all jene, die das Mystische und die Melancholie in ihren Adern tragen. Schandmaul entfesselt an diesem Abend ein archaisches Klanggewand, in dem sich treibende Folk-Elemente mit der schroffen Eleganz mittelalterlicher Instrumentierung verweben, um eine Atmosphäre zu schaffen, die gleichermaßen zum ekstatischen Tanz wie zum schwermütigen Innehalten einlädt. Zwischen den hypnotischen Rhythmen entfaltet sich ein Kaleidoskop aus Geschichten von Liebe, Verlust und dem ewigen Tanz mit dem Tod, das die Grenzen zwischen Realität und der schwarzen Romantik unserer Szene vollends auflöst. Es ist die rohe, unverfälschte Leidenschaft, die in jedem Saitenanschlag und jeder lyrischen Zeile mitschwingt, welche dieses Erlebnis zu einer notwendigen Pilgerreise für jeden macht, der den Geist der alten Welt in der Moderne sucht. Wer sich diesem Sog hingibt, lässt den grauen Alltag hinter sich und findet in der Gemeinschaft Gleichgesinnter eine akustische Heimkehr, die noch lange nach dem letzten Akkord in den Schatten der Nacht nachhallt.